Lichtspielhaus der Schatten

by Graves in Autumn

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Die Blätter fallen sacht Im eisigen Wind Des Herbstes trüb, des Herbstes trüb Schritt um Schritt immer weiter Das Sonnenlicht schon lang verblasst Die Schatten ziehen lang Im fahlen Laternenlicht Eine Reise in vollkommenes Nichts Ein kalter Hauch im fahlen Laternenlicht! Atem trägt der Nebel sanft empor Vertraute Melodei sitzt tief im Ohr Als die Schatten immer länger werden Jeder Schritt tiefer ins Verderben Die Nacht noch so anmutig mir ihr Angesicht offenbart So liegen meine Träume im Dreck schon längst verscharrt Die Sterne begleiten mich Auf längstem Weg Ein Weg der schon lang verstrich Denn wo das Licht keinen Schatten mehr trägt Da bin ich! Nur noch nach vorn' Nie mehr zurück Immer weiter dort hin Wo mein eig'nes Ich verrinnt
3.
Verscharrt und vergessen Vertrieben um zu sein Verdammt in ewiger Pein Gequält in Momenten aus Ewigkeit Verlangen ergeben in Gefangenheit Im Gefühl schon lang verstorben Ein Quell aus Hass und Angst Genährt aus tiefstem Dunkel Im Manifest der Existenzlosigkeit Trugbilder aus ersehnter Szenerie Gelegt in Ketten Ein Spiegelbild aus tausenden Scherben Verzerrt und unerkannt Kein Mut zur Hoffnung Kein Vertrauen im Licht Nicht ein Flackern im Dunkel Zu zeigen was nicht ist
4.
Schwermut war des Lebens Niedergang Nie ein Sinn, nur der Fall In einer Welt... In Deiner Welt... In keiner Welt... Wo selbst der Tag kein Licht hinträgt Wo nur die Nacht ihr Tuch herüber legt Wo Schatten die Träume tragen Wo Ängste das Leid beklagen Gefühle, sie sind da Gedanken immer nah Alles in Dir schreit so laut Doch kein Wort, nie ein Wort je nach draußen schaut Alles in Dir sehnt so sehr Doch die Blicke, sie bleiben leer Das Wort verstummt bevor's gesprochen Wie denn auch, wenn schon das Herz zerbrochen? Zukunft hat die Bedeutung verlor'n, Vergangenes verweilt erfror'n, Schwarz und weiß haben sich verschwor'n. Nichts was noch bleibt... außer Dunkelheit! Wo selbst der Tag kein Licht hinträgt Wo nur die Nacht ihr Tuch herüber legt Wo Schatten die Träume tragen Wo Ängste das Leid beklagen Nun bist Du fort Weit entfernt von diesem schrecklich' Ort Doch wo Du mal warst klafft jetzt ein Loch Nie mehr zu füllen, denn Du kommst nicht wieder Nie wieder
5.
Trübes Dasein bedrückt mein Herz Gewillt zu sterben... Fern von Schmerz Zu schreien lohnt nicht mehr Verhallt es doch ohne Wiederkehr Leere groß... zu schwer... Trauer, Wehmut, Einsamkeit? Welch ein Wort? Welch ein Wort umschreibt solch' ein Leid? Keines je bekannt Ist's in mir gebannt Von Hoffnung wurde oft erzählt Eure Lügen hab' ich nur verschmäht Hass, Wut und die Bitterkeit... Nichts was in mir sonst verweilt Nur Visionen... frei von Menschenheit

credits

released April 22, 2018

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Graves in Autumn Osnabrück, Germany

Dead leaves on cold ground - the last light of the day - and a forsaken existence... like Graves in Autumn.

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